Die ersten Schritte
- Notieren Sie Datum und Art des Zugangs der Kündigung.
- Unterschreiben Sie nichts vorschnell – insbesondere keinen Aufhebungs- oder Abwicklungsvertrag.
- Melden Sie sich unverzüglich arbeitssuchend bei der Agentur für Arbeit.
- Lassen Sie Kündigung, Arbeitsvertrag und Begleitumstände rechtlich prüfen.
Warum eine schnelle Prüfung wichtig ist
Ob eine Kündigung wirksam ist, hängt unter anderem von Betriebsgröße, Beschäftigungsdauer, Kündigungsgrund, Form und Sonderkündigungsschutz ab. Auch Betriebsratsanhörung und Kündigungsfrist können eine Rolle spielen.
Wichtig: Die Drei-Wochen-Frist läuft grundsätzlich auch dann, wenn Sie zunächst mit dem Arbeitgeber verhandeln.
Mögliche Ziele
Je nach Situation kann es um den Erhalt des Arbeitsplatzes, eine Abfindung, ein gutes Arbeitszeugnis, die Freistellung oder offene Vergütung gehen. Wir definieren gemeinsam ein realistisches Ziel und die passende Strategie.
Was Sie zum Gespräch mitbringen sollten
- Kündigungsschreiben und Umschlag
- Arbeitsvertrag und relevante Nachträge
- letzte Gehaltsabrechnungen
- Abmahnungen oder sonstige Korrespondenz
- Informationen zu Betriebsgröße und Betriebsrat